Optimierter Datenfluss in der Supply-Chain tut not

Der Informationsfluss ist ein Teilbereich des Supply-Chain-Management (SCM). Immer häufiger wird dort der Themenkomplex der „letzten Meile im E-Commerce“ diskutiert.

Häufig beschäftigen sich diese mit dem physischen Handling des Warenverkehrs und seiner Optimierung. Der zugehörige Informationsfluss wird dabei als gegeben betrachtet; eine Email Benachrichtigung, ein Link in ein Web-Portal und schon ist der Empfänger informiert.

Unterschiede zwischen B2C und B2B werden vernachlässigt

Während dieser Informationsfluss im B2C-Geschäft sicherlich ausreichend ist, stellt das B2B Geschäft höhere Anforderungen. Die Qualität des Datenflusses steuert den Einsatz betriebsinterner Ressourcen und gestaltet damit entscheidend den wirtschaftlichen Erfolg dieser Handlungen.

Außen Hui – Innen Pfui?

Moderne Logistik-Hubs optimieren den physischen Warenverkehr weitestgehend. Uns interessierte jedoch, ob es um die Datenflüsse ähnlich gut bestellt ist. Für die Entwicklung des HDP Hansa Data Port Supplierportal haben wir mit den SCM-Stakeholdern bei verschiedenen Unternehmen gesprochen, um deren Datenflüsse zu analysieren.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse kamen wir zu dem Schluss, dass selbst große Unternehmen, mit einem hohem Digitalisierungsgrad, häufig nicht in der Lage sind, notwendige Informationen innerhalb Ihrem SCM so weiterzugeben, dass die beteiligten Partner diese direkt weiterverarbeiten können! Dies führt zu deutlicher Mehrarbeit durch manuelle Erfassung von Bewegungsdaten und zugehörigen Belegen, die den Lieferprozess unnötig verlangsamen und letztlich verteuern.

Potential Datenflussoptimierung

Während das Innovations- und Kostensenkungspotential des physischen Transports heute bereits erfolgreich realisiert wird, steht die Optimierung des damit zusammenhängenden Datenflusses noch am Anfang. Systemübergreifende Datenformate scheinen hier ein Lösungsansatz zu sein.

Austauschformate vs. zentraler Logistik-Daten-Hub

Jeder der sich schon einmal mit dieser Thematik beschäftig hat, weiß wie schwierig es ist in solchen Formaten unterschiedlichste Anforderungen unterzubringen. Ein vielleicht noch größeres Problem ist es diese Formate in die unzähligen Softwarelösungen am Markt zu integrieren.

Mir scheint der Ansatz des „Logistik-Daten-Hubs“ hier ein wesentlich zielführender zu sein. Ein solcher Hub verfügt über gut definierte Schnittstellen, die den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen IT-Landschaften simpel gestalten.

Jeder Beteiligte sendet und empfängt seine Daten in dem Format, welches ihm die direkte Weiterverarbeitung innerhalb seiner eigenen IT-Landschaft ermöglicht.

Algorithmen innerhalb dieses Logistik-Daten-Hubs ermöglichen es z.B. mittels einer künstlichen Intelligenz Daten zu komplettieren oder durch Plausibilitätschecks fehlerhafte Daten bereits im Vorfeld zu erkennen.

Das HDP-Portal

HDP Hansa Data Port hat dieses Prinzip bereits erfolgreich in der Supply-Chain der Versorgung von Kreuzfahrtschiffen etabliert. Hier wird der Informationsfluss von der Bestellung über den Transport bis zur Zollanmeldung durch einen zentralen Logistik-Daten-Hub unterstützt.
Auf individuelle Wünsche und Notwendigkeiten kann dabei flexibel reagiert werden.

Lieferanten erhalten dadurch Bestellungen, die direkt in ihr ERP-System übernommen werden können. Kunden werden wiederum in ihrem hauseigenen Bestellsystem in Realtime über Teillieferungen, Wareneingänge und Rechnungsabweichungen informiert.
Geschäftsvorgänge können fehlerfrei dokumentiert werden, und Fehler bei der Datenübertragung werden minimiert. Dieses führt zu deutlich effizienterem Handeln und die Fehleranfälligkeit durch „Tippfehler“ wird maßgeblich reduziert.

Interessiert?

Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Als Ansprechpartner stehe ich, Michael Kohls, Ihnen für weitere Informationen gern zur Verfügung.

Michael Kohls
HDP Hansa Data Port GmbH

Tel:  +49 (0) 40 35 675 07 – 11
M.Kohls@HansaDataPort.de

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